Naturforschung und Metaphysik V
März 17, 2008
Fazit
Wenn es subjektive Elemente des Bewusstseins, irreduzible Komponenten des Geistes, wenn es also Qualia gibt, als unhintergehbare Konstitute des einzelnen Menschen, der darin seine höchstpersönliche Form des präreflexiven Vertrautseins mit sich selbst eingesenkt weiß, und diese Qualia gleichzeitig als ewiges „Rätsel“ (Bieri, Was macht Bewusstsein zu einem Rätsel?, in: Metzinger (Hg.), Bewusstsein – Beiträge aus der Gegenwartsphilosophie, Paderborn 1996, S. 61) der Menschheit gelten, dem durch die methodisch eingeschränkte Naturforschung nicht auf die Spur zu kommen ist, dann weißt das darauf hin, dass es eine sinnlich nicht erfahrbare Sphäre gibt, die sich jenseits der materialen Welt und menschlicher Erkenntniskraft entfaltet. Und das ist ein starkes Argument für den Dualismus der Metaphysik.
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(Josef Bordat)