Die ökumenische Initiative Miteinander für Europa, ein globales Netzwerk von etwa 180 christlichen Bewegungen und Gemeinschaften (von Schönstatt bis Jesus Freaks), die sich für Versöhnung, Frieden und Geschwisterlichkeit in Europa einsetzen, lädt heute Nachmittag in vielen Städten des Kontinents zu Begegnungen ein, u. a. auch in Berlin. Die zentrale Veranstaltung findet – wie könnte es anders sein – in Brüssel statt.

Ob es auch in Ihrer Nähe ein Treffen gibt, können Sie der Übersicht entnehmen, in der alle Veranstaltungsorte aufgelistet sind – von Aachen bis Würzburg.

(Josef Bordat)

Im Auftrag von Stanislaw Kardinal Rylko, dem Leiter des Päpstlichen Rates für die Laien im Vatikan, und Bernhard Meuser, dem Leiter des neuen Youcat-Zentrums in Augsburg, sucht Youcat-Deutschland nach Glaubensinitiativen, die im Zusammenhang mit dem Youcat-Projekt entstanden sind.

Wer etwas von solchen Initiativen in Pfarreien oder auch im Internet weiß oder Jemanden kennt, der etwas davon wissen könnte, möge sich bitte bei Youcat Deutschland melden, am besten per E-Mail (pia.manfrin@youcat.org).

Gesucht werden insbesondere „Stories, Bilder, Weblinks, Clips“, die dann auf die Website des Päpstlichen Rates für die Laien gestellt und Papst Benedikt XVI. zur Kenntnis gegeben werden. Youcat-Deutschland macht darauf aufmerksam, dass sich eine Beteiligung in jedem Fall lohnt, denn: „Jede scheinbar noch so kleine Initiative wird berücksichtigt!“

Na, dann: Mitmachen, umhören, weitersagen!

(Josef Bordat)

Was bedeutet es heute, nach 50 Jahren, über das Konzil zu sprechen? Dieser Frage wollen Nachwuchswissenschaftler verschiedener theologischer Fächer (Kirchengeschichte, Dogmatik, Pastoraltheologie, Ökumenik, Liturgik u.a.) sowie sozialwissenschaftlicher Disziplinen und der Geschichtswissenschaften auf einer Tagung im September an der Goethe-Universität Frankfurt am Main nachgehen.

Noch bis Mitte Juni können dazu Beitragsvorschläge eingereicht werden. Nähere Informationen sind der Veranstaltungsseite zu entnehmen.

(Josef Bordat)

Feiertag

21. März 2012

Heute findet der Welt-Down-Syndrom-Tag statt. Diesen Tag haben die Vereinten Nationen eingerichtet, um auf das Thema Trisomie 21 aufmerksam zu machen und für eine bessere Integration von Menschen mit Down-Syndrom in unserer Gesellschaft zu werben. Immer noch fällt das nicht leicht, obwohl es einfach wäre. Die Aktion Leben stellt Menschen mit Down-Syndrom jedenfalls eine äußerst positive Sozialprognose aus: „In der Regel begegnen sie einem mit einem Lächeln, oft sind sie die Lebensfreude pur. Und das, obwohl sie in der Regel verschiedene körperliche und geistige Beeinträchtigungen zu bewältigen haben. [...] Aber sie schaffen es, sie schaffen es immer häufiger, einen Platz im Leben zu finden, sie schaffen es aber noch schneller, einen Platz in den Herzen ihrer Mitmenschen zu bekommen, denn wer kann dieser strahlenden Liebe auch widerstehen?“ Wer Menschen mit Trisomie 21 kennt, weiß, was gemeint ist.

Anders sieht das die US-Justiz: Für sie ist ein solches Menschleben ein „Schadensfall“, dessen fahrlässige oder vorsätzliche Nichtverhinderung ersatzpflichtig macht. In den Vereinigten Staaten gibt es für die Eltern eines nicht diagnostizierten Trisomie 21-„Falles“ drei Millionen Dollar Schadensersatz, wie das Christliche Informationsforum Medrum berichtet.

Wie fühlt sich wohl ein Mensch, der erfährt, dass seine Eltern eine Menge Geld als Entschädigung dafür bekommen, dass er lebt? Und was bleibt von der Beschwichtigung übrig, Trisomie 21-Testverfahren mit Tötungsrecht bei positivem Ergebnis führten nicht zur Diskriminierung von Menschen mit Down-Syndrom? Richtig: Es löst sich in Luft auf, wenn das Leben eines Menschen mit Down-Syndrom, der dem Test durch die Lappen ging, künftig mit drei Millionen Dollar Schadensersatz belegt wird. Die Aussage, die dahinter steht: Du bist für uns eine Katastrophe! – Diskriminierung? Entscheiden Sie selbst, ob es für einen Menschen angenehm ist, das Äquivalent eines Hochwassers zu sein. Denn dafür gibt es sonst Schadensersatz.

Der Mensch als „Schaden“, das Leben als „Schadensfall“. Wer so einen „Schaden“ liebevoll großzieht, sieht sich in Zeiten, wo das „ja nicht mehr sein muss“, sozialem Druck ausgesetzt. Denn nicht Integration, sondern Selektion ist das Gebot der Stunde – Welt-Down-Syndrom-Tag hin oder her! Darauf aufmerksam zu machen, dass „in Deutschland inzwischen schon über 90 Prozent der ungeborenen Kinder, bei denen Trisomie 21 diagnostiziert wird, abgetrieben werden“ (so Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben, CDL), gehört daher auch zu den traurigen Obliegenheiten eines solchen Tages, der eigentlich ein Feiertag ist, ein Tag, das Leben zu feiern, sei es behindert oder nicht. Dass der Welt-Down-Syndrom-Tag mit dem Beginn des Frühlings, dem Anbruch neuen Grüns in der Natur korrespondiert, mag ein Zeichen dafür sein.

Ich wünsche daher allen Menschen mit Trisomie 21 einen guten, einen im vollen Sinne der Bedeutung frühlingshaften Tag! Feiern wir gemeinsam das Leben!

(Josef Bordat)

Bußgang

16. März 2012

Morgen findet der diesjährige Bußgang der Berliner Katholiken statt.

Herzliche Einladung!

(Josef Bordat)

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