Fußball und Religion

27. Mai 2011


Über die komplexe Beziehung zweier Kulturphänomene

Große fußballerische Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Zum einen findet morgen das Champions League-Finale statt, zum anderen gibt es in diesem Sommer wieder eine WM in Deutschland statt (Stichwort: Sommermärchen). 2006 waren die Männer dran, jetzt gehört den Frauen der Rasen. In rund einem Monat, am 26. Juni geht es los. Das Finale in Frankfurt steigt am 17. Juli. Aus diesem Anlass hat die Deutsche Bischofskonferenz eine Seite zum Thema Fußball und Religion eingerichtet („Kirche am Ball“), auf der unter dem Leitmotiv „Fußball als konzentriertes Leben“ auch eine leicht gekürzte Fassung des hier veröffentlichten Beitrags zu lesen ist („Was zählt, ist auf’m Platz?“).

Gott, Fußball, „Fußballgott“

Kein Geringerer als Oliver Kahn, Torwart-Legende und gläubiger Christ, hat unmissverständlich die Grenze gezogen: Nein, so der „Titan“, es gebe keinen „Fußballgott“, sondern nur einen Gott. „Und der gibt uns Kraft für Siege und auch Kraft, Enttäuschungen wegzustecken.“ Auf Medienberichte, in denen seine außergewöhnlichen Leistungen zwischen den Pfosten allzusehr lobpreist wurden, reagierte er mit Beschwichtigungsversuchen: Er verbat sich Vergleiche mit dem Höchsten und bekam dafür respektvolle Unterstützung von Seiten der Kirchen, die sich – ein halbes Jahrhundert zuvor – über den Tabubruch Hans Zimmermanns erregten, der Kahns Vorgänger Toni Turek in seiner Radioreportage des WM-Endspiels von 1954 kurz hintereinander „Teufelskerl“ und „Fußballgott“ nannte. Ein öffentliches Ärgernis stellen derartige Idealisierungen heute nicht mehr da, doch ist es sehr erfreulich, dass eine besonnene Sportgröße wie Oliver Kahn diesen fragwürdigen Konnex von menschlicher Begrenztheit und der Absolutheit Gottes kritisiert, weil er in der Lust nach Übersteigerung sowohl den religiösen Glaubensinhalt missbraucht als auch den Star mit einer unangebrachten Apostrophierung versieht, die ihn eher belasten dürfte, als dass sie ihm guttut.

Die Vergötzung von Show- und Sportgrößen geht freilich trotz der mahnenden Worte eines Oliver Kahn weiter. Fußballer gehören zu denen, die potentielle „Opfer“ einer Idealisierung durch Medien und Öffentlichkeit sind, besonders nach Großereignissen wie der Heim-WM 2006. In diesem Jahr steht in Deutschland die Frauen-WM an. Die DFB-Frauen stehen weit weniger im Fokus als ihre männlichen Kollegen, auch wenn sie in den letzten Jahren (noch) erfolgreicher waren als sie. In den kommenden Wochen kämpft das Team von Silvia Neid um den dritten WM-Sieg in Folge. Das hat – geschlechtsübergreifend – noch kein Land geschafft. Dann dürften auch die Top-Stars wie Birgit Prinz, die von 2003 bis 2005 dreimal in Folge Weltfußballerin des Jahres war, in den Bereich des umfassenden Personenkults vorstoßen, der sonst den Messis und Christianos dieser Welt vorbehalten ist. Doch die Stilisierung der beteiligten Personen zu Idolen, zu „Heiligen“ ist nicht das einzige Phänomen, dass den Fußball in eine Nähe zur Religion rückt. Die Verbindungen sind vielgestaltig, die Beziehung ist komplex.

Fußball und Religion

Zunächst gibt es grundsätzlich einen engen Zusammenhang zwischen Körper und Kult, zwischen Sport und Spiritualität. Ganz allgemein liegt die religiöse Bedeutung des Sports in dessen anthropologischer Funktion als besonderes Element der Kultur menschlicher Körperlichkeit. Sport ist Körperkultur und damit Kultur und damit – im weitesten Sinne – religiöser Akt, soweit damit die Absicht verbunden ist, im menschlichen Handeln über den Menschen hinauszuweisen. Das verbindet Formen der Kultur im engeren Sinne (Musik, Kunst, Sport) mit der Religion. Sport hat eine besondere Nähe zur Religion, weil es dabei darum geht, das Wesen menschlicher Körperlichkeit zu erfahren und dessen intrinsische Hemmnisse als Herausforderungen zu begreifen und schließlich zu überwinden: schneller, höher, weiter. Im Sport werden Grenzen überschritten, eigene Grenzen und menschliche Grenzen schlechthin. Das ist der erste Schritt in Richtung Selbsttranszendierung und Glückseligkeit als klassische Anliegen der Religion.

Im Fußballsport finden sich zudem in Ritus und Gestus zahlreiche Anspielungen auf religiösen Kult. Vereine spreizen sich zu quasireligiösen Gemeinschaften auf, erfassen die Totalität der Lebensvollzüge (es gibt Menschen, die schlafen in Schalke-Bettwäsche), verknüpft mit der Hoffnung auf Heil („Und wir hooo-len den Pooo-kal, hal-le-luuu-ja“), die sich wiederum an das Aufscheinen besonderer Gnade bindet („Flankengott“ oder unspezifisch – siehe oben – „Fußballgott“), deren Manifestation sich manchmal bereits qua nomine aufdrängt (Messi[as]). Der Ritus der Siegerehrungen trägt deutliche Spuren des Religiösen, wenn im Konfettiregen der gewonnene Pokal gestemmt wird – ein Gestus, der an die Elevation des Kelches während der Eucharistiefeier erinnert, oder an das Heben der Monstranz zum sakramentalen Segen. All dies sind punktuelle Beispiele für metaphorische und allegorische Anleihen des Fußballs bei der christlichen Religion. Basis der Quasireligiosität ist jedoch die ganz ähnliche Organisationsstruktur des Kults: Der Fußball hat weltumspannenden Gemeinschaftscharakter. Wie die Kirche.

Fußball als Quasireligion

Die quasireligiöse Dimension des Fußballs zeigt sich immer da, wo ohnehin eine ausgeprägte Religiosität und Frömmigkeit kulturell stark verwurzelt ist. Sie ergänzt damit die tradierte Herkunftsreligion, in die man hinein sozialisiert wurde, sowie ihren Habitus. Religion wird also durch die Vergötzung von Spielern oder die Heiligung von Spielen weniger ersetzt als vielmehr ergänzt. Denn: Um wirklich aus dem Fußball eine Religion zu machen, braucht es Wissen über beides – Fußball und Religion. Vor allem aber Liebe – zu beidem.

Als zum Beispiel besagter Lionel Messi, ein junger, tief gläubiger Katholik aus Argentinien, dessen Name – wie schon bemerkt – zu soteriologischen Anspielungen geradezu nötigt, als jener Messi im Alleingang den FC Barcelona, den Stolz Kataloniens, im Champions League-Halbfinale im Bernabéu-Stadion zum 2:0-Sieg über Real Madrid schoss, erinnerte der Reporter des katalanischen Fernsehens freudentaumelnd daran, dass das ganze am Festtag der Jungfrau von Montserrat geschehe, der Schutzpatronin Katalonien. Messis „Wundertaten“ werden eingegliedert in die tradierte und bekannte Hagiographie der Region, sie ergänzen die ethnisch bedeutsamen Narrative. Zuvor hatten die Fans der Madrilenen die communio mit ihrem Verein beschworen: „Vivimos por ti, vence por nosotros!“ („Wir leben für Dich, siege für uns!“). Hier wird die christliche Einsicht deutlich, dass Nachfolge (das Leben des Menschen für Gott) seinen Sinn aus der Soteriologie erfährt (der Sieg Jesu über den Tod als Heilstat für den Menschen). Zwar wird sie auf den Kopf gestellt und zur Forderung pervertiert, doch das christliche Glaubenswissen um die Bedeutung der beiderseitigen Beziehung von Mensch (Fan) und Gott (Spieler) und um den Zusammenhang von Opfer und Triumph, von Leid und Heil geht ohne Zweifel in diese Forderung ein.

Ein anderes Beispiel: Messis Landsleute, wie er größtenteils katholisch, haben an Messis Vorgänger Diego Armando Maradona ernst gemacht mit der Vergötzung, einer Gefahr, die einem als falsche Frömmigkeit schon im Katholizismus selbst begegnen kann, wenn die Grenze von Verehrung und Anbetung zu verschwimmen droht und der Blick vom Zentrum – dem Dreifaltigen Gott – wegschweift und die Peripherie anvisiert. „El Diego“ ist für viele ein Heiliger, für einige jedoch noch mehr. Sie haben ihm keine Kirche geweiht, sondern gleich eine Kirche gegründet, die Iglesia Maradoniana, deren etwa 40.000 Anhänger an Maradonas Geburtstag „Weihnachten“ feiern. Das ist zwar auch eine Parodie auf den Medien-Hype um Maradona, doch so ganz aus der Luft gegriffen ist das Phänomen der devoten Verehrung nicht: In Maradona berühren sich die Sphären des südamerikanischen Selbstverständnisses – eine tiefe Religiosität und eine fanatische Fußballbegeisterung. Nur wenn beides zusammenkommt, können Fußball und Religion zur „Quasireligion Fußball“ verschmelzen.

Glaube im Fußball

Es gibt aber auch eine andere Perspektive auf das Thema: die „echte Religiosität“ im Fußball. Gläubige Fußballer zeigen offen ihre Zugehörigkeit zu Jesus Christus – im Kreuzzeichen, im Gebet und manchmal auch auf T-Shirts. Der FIFA, oberste Gralshüterin des Fußballsports, gefällt das nicht: Sie hat religiöse Bekenntnisse im Stadion untersagt. Der Fußball soll rein bleiben. Dazu muss die Religion raus. So ganz gelingt das nicht. Beim Einlaufen und bei Auswechselungen, nach Toren oder gehaltenen Elfmetern und vor allem nach siegreichen Partien bekreuzigen sich viele Spieler oder recken in Dankbarkeit die Hände gen Himmel. Zwar wird gebetsfreies Jubeln ohne jeden Dank an religiös verehrte Mächte von der FIFA favorisiert, Sanktionen sind jedoch – meines Wissens nach – bislang ausgeblieben.

Die peinliche FIFA-Attitüde ist Ausdruck eines zum Scheitern verurteilten Versuchs: Im säkularen Umfeld soll sinnstiftender Ersatz geboten werden für Menschen, die auf der Suche sind. Es soll dabei etwas Neues entstehen, geschaffen von Menschen wie FIFA-Präsident Joseph Blatter, frei von traditionellen Einflüssen und kulturellen Anknüpfungspunkten. Einziges Gebot: „Du sollst keine Götter neben der FIFA haben.“ Daraus speist sich der von einem Kontrollsystem flankierte Totalitätsanspruch, daraus wurde die Idee der spirituellen tabula rasa geboren. Nach erfolgreich abgeschlossener Universalisierung des Fußballs im 20. Jahrhundert, abgeschlossen mit den ersten Weltmeisterschaften in Asien (2002) und Afrika (2010), folgt nun die Epoche der Verabsolutierung.

Damit schwenkt die FIFA auf die Linie des IOC ein: Globale Großveranstaltungen, seien es Olympische Spiele oder Fußballweltmeisterschaften, sind bekundungs- und bekenntnisfrei abzuhalten, weil sie selbst voll Bekundung und Bekenntnis sind. Das ergibt im Sendungsbewusstsein der Spitzenfunktionäre Sinn, die mit ihren Events quasireligiöse Surrogate eines entschwundenen kollektiven Gefühls für das „Höhere“ und „Erhabene“ anbieten wollen. Mit Ergänzung ist man also nicht mehr zufrieden, man will Ersatz. Aus dem Boden gestampft ist das, wie im Anschnitt zuvor erläutert, zum Scheitern verurteilt: Es braucht die Einbettung in das religiös-kulturelle Umfeld. Das IOC hat dabei einen großen Vorteil: Olympia war ursprünglich selbst ein religiöses Ereignis, kann also an tradierte Formen anknüpfen – das Entzünden des Feuers durch „Priesterinnen“ im Hain von Olympia, mit dem das Spektakel immer im gleichen Ritus beginnt, baut auf diese Kontinuität. Eine solche Symbolkraft hat der Fußball nicht. Er muss „von Null“ zum Religionsersatz schlechthin aufgebaut werden. Die Chancen dafür sieht der Chef persönlich als recht gut an: „Fußball ist mehr als eine Religion, mehr als alle Religionen zusammen“ (Blatter). Unter diesen Umständen und mit diesem Selbstverständnis tut die FIFA niemandem weh, wenn sie die Freiheit zur Ausübung einer anderen Religion untersagt, einer Religion, die nicht „Fußball“ ist, denn: Alle anderen Religionen sind angesichts der Überlegenheit der neuen „Fußball-Religion“ gar nicht mehr nötig. Wieso sollten sie, alle zusammen, im Rahmen von FIFA-Veranstaltungen dann überhaupt noch ermöglicht werden?

Gläubige Fußballer, gläubige Trainer

Geht die Rechnung auf? Die große Zahl gläubiger Stars spricht eine andere Sprache. Sie aufzuzählen wäre eine Fleißarbeit sondergleichen. Ich beschränke mich auf das herausragende Beispiel eines weltbekannten Spielers, der wohl auch der beste Spieler aller Zeiten war und als gläubiger Christ gilt: Edson Arantes do Nascimento, kurz – Pelé. Den Weltbürgerstatus, den die UNO dem Brasilianer am 27. September 1977 verlieh, erwarb sich Pelé nicht nur aufgrund seiner sportlichen Erfolge (er wurde mit Brasilien dreimal Weltmeister), sondern vor allem durch seine Vorbildfunktion und sein bemerkenswertes soziales Engagement außerhalb des Stadions. Auch die jetzige Generation lässt sich nicht lumpen – fast jeder brasilianische Nationalspieler hat in der Heimat sein Hilfsprojekt. Was bei ihnen zählt, ist eben nicht nur „auf dem Platz“. Für sie zählt zunächst ihr Glaube, der immer leitend ist – im Spiel und im Leben. Fußballer als Glaubensvorbilder – auch in diese Richtung kann es gehen.

Es gibt aber nicht nur gläubige Spieler, sondern auch gläubige Trainer. Wie die Mai/Juni-2010-Ausgabe der Missio-Zeitschrift „Kontinente“ zu berichten weiß, setzt Ägyptens Nationalcoach Hassan Shehata nur fromme Muslime ein. „Ohne gottesfürchtiges Verhalten werde ich nie einen Spieler aufstellen, unabhängig von seinem Potenzial“, wird Shehata zitiert. Immerhin wurde er mit dieser „Taktik“ Afrikameister – dreimal hintereinander (2006, 2008, 2010).

Oder ein anderer Meistermacher: Jürgen Klopp. Der Coach des BVB macht aus seinem Glauben kein Geheimnis: „Auch wenn ich manchmal tagsüber so viel zu tun habe, dass ich beim Abendgebet einschlafe. Auf alle Fälle beende ich jeden Tag mit einem Gebet. Grundsätzlich gibt es in meinem Leben unglaublich viele Gründe, mich im Minutentakt bei Gott zu bedanken. Aber auch in Phasen, in denen es mir nicht immer so gut ging, war mein Glaube gleich stark.“ Besonders stark: Klopp sieht seinen Glauben als moralische Richtschnur. Wie das christliche Medienmagazin „Pro“ (Nr. 21/2011) berichtet, wurde jetzt bekannt, dass einer seiner Geschäftspartner, die Hamburg Mannheimer Versicherung, in der Vergangenheit verdiente Vertreter mit Prostituierten „belohnt“ hat. Die Reaktion des Dortmunder Trainers: Er verurteilt diese besondere Art des Mitarbeiter-„Incentives“ scharf und lässt seinen Vertrag mit dem Mutterkonzern Ergo bis auf Weiteres ruhen. Stark!

Oder auch Frank Schaefer, der ehemalige Trainer des 1. FC Köln, dessen Glaube zuletzt in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit geriet. Als aktives Mitglied einer evangelisch-freikirchlichen Gemeinde habe der vormalige Jugendtrainer, so Kölns Sportdirektor und Interimscoach Volker Finke, Schwierigkeiten gehabt, sich mit dem knallharten Bundesligageschäft zu arrangieren. Deswegen sei es ihm nicht möglich gewesen, den Vertrag als Trainer der Profiabteilung des FC zu verlängern. Der Kölner „Express“ titelte daraufhin plakativ: „Finke: Der Glaube ist Schaefers Problem“. Schaefer selbst hat für sich jedoch nie andere Spielregeln eingefordert. In einem Interview mit dem Sportmagazin „Kicker“ betonte der gläubige Trainer: „Ich habe niemals die Situation mit meinem Glauben begründet. Im Gegenteil: Der Glaube trägt mich durch den Job, er ist sogar eine Stärke von mir.“ Schaefer kann nicht verstehen, was aus diesem Thema gemacht wird: „Ich kann nur sagen, dass Profifußball und Glauben sich sehr wohl vereinbaren“, meinte er dazu in einem Interview mit der „Welt“. Das christliche Medienmagazin „Pro“ (Nr. 17/2011) fasst das Bedauern über Schaefers Abgang in einem Kommentar zusammen: „Fußballer, die Christen sind, sind wichtig. Sie sind sich ihrer Rolle bewusst und haben auch kein Problem damit, Vorbilder zu sein. Schade, dass mit Frank Schaefer wieder ein engagierter Christ die Bundesliga verlassen hat.“ Ja. Schade. Denn Religion und Fußball gehören zusammen. Echte Religiosität. Und echter Fußball. Damit wirklich zählt, was „auf dem Platz“ ist.

Religion und Fußball gehören zusammen

Wenn morgen das Champions League-Finale zwischen Manchester United und dem FC Barcelona angepfiffen wird, stehen zwei Spieler im Mittelpunkt, die beides verkörpern: Wayne Rooney (ManU), der nach eigener Aussage katholischer Priester geworden wäre, hätte er nicht als Profifußballer Karriere gemacht, und bis heute gerne einen Rosenkranz um den Hals trägt, und – schon wieder – Lionel Messi (Barça), der sich nach jedem Tor bekreuzigt und zum Himmel deutet. Dort, im Himmel, ist nämlich seine Oma, die einst den Jugendtrainer ihres Enkels überredete, den schmächtigen Dribbler in die Mannschaft aufzunehmen. Heute ist Messi nur noch körperlich ein Kleiner und seine Oma schaut ihm dabei zu, wie er sämtliche Abwehrreihen schwindlig spielt.

Ohne diese Verbindungen zu Religion und Glauben wäre der Fußball ärmer. Viel ärmer. Deswegen sollte man im Zusammenhang mit der Kritik an Religiosität oder der Einschränkung von religiös motivierten Ausdrucksformen auf Rasen und Trainerbank eine alte Fußballerweisheit beherzigen: den Ball flach halten.

(Josef Bordat)

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