Pädophilie als Teil des grünen Gedächtnisses

15. Mai 2013


Die Grünen wollen ihre Vergangenheit in Sachen Pädophilie aufarbeiten. Ein unabhängiger Parteienforschung soll den Einfluss pädophiler Kreise auf die Partei in den 1980er Jahren untersuchen und klären, wie es zu affirmativen Forderungen (etwa nach Straffreiheit für Sex mit Kindern) kommen konnte.

Das dies dringend nötig ist, zeigt eine Inhaltsanalyse der von Daniel Cohn-Bendit herausgegebenen Zeitschrift Pflasterstrand. Die Freie Welt hat sich die Mühe gemacht, im Berliner Archiv Grünes Gedächtnis nachzuforschen und präsentiert nun erste Ergebnisse.

Im Vordergrund stehe die Förderung der Pädophilie zwar nicht, so Freie Welt, doch einige Veranstaltungen lassen aufhorchen. Ein Treffen von u. a. „Pädofilen und Päderasten“ (Pflasterstrand, Nr. 26) wird angekündigt, als ginge es um ein Preiskegeln der Seniorengruppe. Auch die geplante Gründung einer Interessengemeinschaft „Knabenliebe“ (Pflasterstrand, Nr. 56) lässt aufhorchen.

Es scheint, als seien Menschen mit problematischer sexueller Orientierung, deren Ausleben als Kindesmissbrauch in Deutschland strafbar ist (§ 176 StGB), in der grün-alternativen Szene Frankfurts gern gesehene Gäste gewesen. Sie konnten Gruppen bilden und sich treffen, ohne bei diesen Treffen ihre Vorliebe für Verbotenes kritisch zu thematisieren, sondern allein, um dort ihre Forderungen zu stellen.

Herr Trittin, Frau Roth – es gibt viel zu tun.

(Josef Bordat)

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