Nachricht aus China

9. Oktober 2013


Eine Nachricht, die mich traurig macht. Eine Nachricht, die mich zornig macht. Eine Nachricht, die ich trotzdem hier verbreiten möchte, wohl wissend, dass sie viele meiner Leserinnen und Leser ebenfalls traurig und zornig machen wird.

Eine Chinesin wurde zur Abtreibung gezwungen – im siebten Schwangerschaftsmonat. Kein Einzelfall, sondern Bestandteil der Ein-Kind-Politik Chinas.

„Mein Baby. Es tut mir so leid. Ich hoffe, du bist im Himmel und dir geht es gut. Wir werden für dich beten“. Das sagte die Mutter nach der Zwangsabtreibung.

Für den Moment bleibt mir, bleibt uns, die Mutter und ihr Kind in unser Gebet zu nehmen. Und den Vater auch.

(Josef Bordat)

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