Wegen Perser-Invasion: Griechenland verklagt Iran!

7. April 2015


Athen will 278 Milliarden Euro Reparationsleistungen. Herodot: „Eigentlich fast noch zu wenig!“

Agnostiker Theodoris Spektakopapaloros erinnert sich genau: „Es war der 17. März 480 vor unserer Zeit. Plötzlich waren sie da!“ Mit „sie“ sind die Perser unter Xerxes gemeint. Schnell stoßen sie auf das Land der Griechen vor.

Xerxes (Abbildung ähnlich). Bildnachweis: Bundesarchiv,  Bild 183-R1220-401. Veröffentlichung erfolgt unter folgenden Bedingungen: CC-BY-SA 3.0.

Xerxes (Abbildung ähnlich). Bildnachweis: Bundesarchiv,
Bild 183-R1220-401. Veröffentlichung erfolgt unter folgenden Bedingungen: CC-BY-SA 3.0.

Zwar scheiterten die Perser mit ihren ambitionierten Expansionsplänen, hinterließen jedoch eine Spur der Verwüstung, gerade in der touristisch relevanten Küstenregion. „Wir mussten drei Monate lang renovieren!“, beschwert sich Barbesitzer Diskos Thekos. „Gerade im Sommer 479 vor Christos hatten wir hohe Umsatzeinbußen!“

Die Regierung in Athen beziffert diese nun erstmals exakt: 278 Milliarden Euro. „Ohne Trinkgelder“, wie Regierungssprecher Herodot betont. Der Iran als Rechtsnachfolger des Perserreichs sei regresspflichtig. „Das sind Sie ja auch, wenn Ihre Kinder einen Schaden verursachen!“

Teheran weist die Forderungen bisher als „in der Sache unberechtigt“ zurück.

(Josef Bordat)

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: