Lesenswerte Berichte über den Lebensmarsch

20. September 2015


Jetzt will ich an der Schwelle zur neuen Arbeitswoche nicht versäumen, auf den einen oder anderen lesenswerten Bericht über den Lebensmarsch hinzuweisen. Da so oft Irritationen auftreten, was die Überschriften meiner Texte angeht, möchte ich es hier einfach und unmissverständlich halten: Lesenswerte Berichte über den Lebensmarsch. Da ist dann auch Nutella drin.

Also.

Erstens: Claudia Sperlich beschreibt den Marsch für das Leben aus der Sicht einer derjenigen bewundernswerten Personen, die als Ordner tätig waren. Und zwar ohne Schutzanzug. Wenn man weiß, dass es selbst unter den erfahrenen und bestgeschützten Polizeikräften Verletzte gab, weiß man zum einen darum, welcher Aggressionspotential auf der Gegenseite entfaltet wurde, und kann zum andern gar nicht genug Hüte vor dem Mut der Ordnerinnen und Ordner ziehen.

Zweitens: Auch das Domradio schreibt einen kurzen Bericht. Hervorgehoben wird der starke Protest, aber auch der neue Teilnehmerrekord; genannt werden die 7000 Teilnehmer, die der Veranstalter zählte (die immer etwas zurückhaltend schätzende Polizei spricht von 5000 Teilnehmern).

Drittens: Das absolute Highlight an der Berichtefront kommt mal wieder vom King Bear, der nicht nur toll schreibt, sondern auch den Blick für das passende Foto (und den passenden Film) behält. Nicht schlecht, Petronius!

(Josef Bordat)

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