Einheit

4. Oktober 2015


Einheit kann vor allem aber nur wachsen, wenn wir uns gegenseitig wertschätzen und achten und den anderen Menschen in seiner Andersartigkeit nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung anzunehmen bereit sind. Jeder von uns ist mit seinen Talenten und seinen Grenzen, seinem Geschaffensein und seiner Kreativität wertvoll. Niemanden dürfen wir als Christen ausgrenzen oder ihm Lebensrechte und Würde absprechen: weder dem ungeborenen Kind noch dem behinderten Menschen, weder dem Flüchtling und Obdachlosen noch dem kranken, nicht leistungsfähigen oder dem sterbenden Menschen.

Heiner Koch, Erzbischof von Berlin (in seinem Hirtenwort zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2015)

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