Das Gewissen

9. Oktober 2015


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Vor zwei Jahren erschien mein Buch Das Gewissen im Lepanto-Verlag. In den letzten beiden Jahren durfte ich auf Vorträgen, Diskussionsveranstaltungen und bei meiner publizistischen Alltagsarbeit immer wieder erfahren, wie aktuell die Frage des Gewissensgebrauchs gerade auch für Christen heute ist. Sowohl bei innerkirchlichen Fragen als auch bei Fällen von Verweigerung und damit Ausbruch aus dem staatlichen Rechtsrahmen werden im Diskurs immer wieder die typischen Extrema deutlich: die subjektivistische Beliebigkeit, die jede Streitfrage mit „Das muss jeder für sich selbst entscheiden!“ beantworten möchte, und die objektivistische Unnachgiebigkeit: „Gesetz ist Gesetz!“ – Beides ist falsch. Warum, erkläre ich in meinem Buch. Lesen Sie es. Vielen Dank!

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Einige Stimmen zum Buch:

1. „Josef Bordats Buch Das Gewissen. Ein katholischer Standpunkt […] ist ebenso gehaltvoll wie gut lesbar und hat das Zeug zum Standardwerk.“ (Harald Stollmeier, Moralblog v. 2. Februar 2014; URL: http://moralblog.de/2014/02/02/das-gewissen-frei-und-gebunden-zugleich/)

2. „In seinem Buch Das Gewissen. Ein katholischer Standpunkt erklärt der Philosoph und Blogger Josef Bordat ein schwieriges Thema in klarer Sprache so einfach, wie es eben geht – ohne jemals zu verflachen.“ (Claudia Sperlich, Mein Leben als Rezitatorin und Dichterin v. 5. März 2014; URL: http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2014/03/05/immer-einsatzbereit-das-gewissen/)

3. „Mit [..] Beispielen illustriert Josef Bordat, Verfasser des viel beachteten Weblogs Jobo72, seine klar geschriebene Studie über das Gewissen im Zeitalter des Pluralismus. Unser Grundgesetz ist der eine, sein katholischer Glaube der andere Bezugspunkt der ausgewogenen, im Naturrecht verankerten Darlegungen. Sie schreiten ein weites Spektrum von Überzeugungen […] ab und behandeln Agnostiker so taktvoll wie Gläubige. […] Bordats Skizze der ‚Phänomenologie‘ des Gewissens als ‚Allerweltsbegriff‘ der Ideengeschichte ist gut verständlich. Er will ‚im Rückgriff auf Thomas von Aquin den Begriff des Gewissens wieder für die philosophische Ethik fruchtbar machen‘, die in einer Liebesethik gipfelt und Mitmenschlichkeit verlangt. Sein Plädoyer für das ‚Recht auf Gewissensfreiheit‘ und seine Ermunterung zur ‚Praxis des Gewissensgebrauchs‘ sind für alle lesenswert, die sich zu dieser zentralen Problematik eine eigene Meinung bilden wollen.“ (Volker Kapp, Landshuter Zeitung v. 12. April 2014)

4. „Es bleibt der äußerst anregende Eindruck, das komplizierte und weit verzweigte Thema „Gewissen“ aus geschichtlicher, philosophischer und verfassungsrechtlicher Perspektive in verständlicher, knapper und luzider Weise und bei aller Moralität in erfreulich undogmatischer Sprache dargelegt bekommen zu haben. Besonders stark fand ich die vielen Bezugnahmen auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, das unter dem Gesichtspunkt der Verankerung von Gewissensfreiheit nur als gelungen angesehen werden kann. Die „praktischen“ Beispiele am Ende werden nach der detaillierten Einführung ins Thema knapp beleuchtet, aber die Vorbereitung bis dahin reicht, um zu erkennen, was „Gewissensentscheidung“ heißt. Fazit: starkes Buch, gar nicht trocken, sollte man lesen.“ (Michael Haupt, Facebook-Eintrag v. Juni 2014)

5. „[Bordat] will ‚Bedingungen, Möglichkeiten und Schwierigkeiten des Gewissensbegriffs, seiner eigentümlichen Stellung zwischen Moral und Recht, zwischen Gott und Mensch und seiner Rolle im spannungsreichen Verhältnis zur Person des Individuums und zum Anspruch der Gemeinschaft nachspüren‘. Das ist ihm ausgezeichnet gelungen. […] Der durch zahlreiche Publikationen ausgewiesene katholische Intellektuelle […] macht seinen Willen zur Konkretion und zum konfessionellen Weitwinkel deutlich. Die essayistische Diktion spricht für eine breite Zielgruppe, ohne dass dies auf Kosten der analytischen Tiefenschärfe ginge. […] In differenzierter Argumentation gelingt es Bordat, die Überlegenheit des christlichen Gewissenskonzepts gegenüber einem atheistischen Verständnishorizont darzulegen.“ (Andreas Püttmann, Pastoralblatt v. Juli 2014)

6. „Josef Bordat, christlicher Existenzphilosoph, legt mit dieser Publikation eine umfassende und systematische Darstellung zu einem der wichtigsten moraltheologischen Themen vor […]. [D]ie Publikation Josef Bordats [gibt] gerade für die Überwindung des radikalen Konstruktivismus‘ (z.B. durch Hinweise auf die performativen Selbstwidersprüche seiner Repräsentanten) und die Rehabilitation des Objektiven Idealismus‘ äußerst hilfreiche Denkanstöße.“ (Josef Gottschlich, Institut für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg v. Juli 2014)

7. „Der Leser erhält einen ausführlichen und tiefen Einblick in die geschichtliche Entwicklung des Gewissensbegriffs aus der Perspektive sowohl der Philosophie als auch der Theologie. […] Die von Bordat vorgelegte kompakte wie komplette Darstellung des Gewissens ist leicht zugänglich, bedarf keiner speziellen Vorkenntnisse und kann auch als fundiertes Nachschlagewerk nützlich sein.“ (Bergund Fuchs, Empfehlenswertes v. 12. September 2014; URL: http://empfehlenswertes.wordpress.com/2014/09/12/uber-unsere-naturliche-ausrichtung-auf-die-wahrheit-und-das-gute/)

Vielleicht sagen Sie mir ja demnächst auch Ihre Meinung zu Das Gewissen. Würde mich freuen!

(Josef Bordat)

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