Vergessen wir die Obdachlosen nicht!

14. Oktober 2015


Mitte Oktober, es wird merklich kühler. Die Menschen, die auf der Straße leben, bekommen das am deutlichsten zu spüren. Es ist daher gut, dass Notübernachtungen und Nachtcafés in Berlin wieder öffnen bzw. sich auf den Winteransturm einstellen.

Im Vatikan, wo die Temperaturen noch nicht ganz so rasch in den Keller gehen, ist unterdessen ein neuer Schlafsaal für Obdachlose eingerichtet worden, in dem 34 Personen Platz finden. Der Saal ist ein Geschenk der Jesuiten an Papst Franziskus. Damit reagiert die Gesellschaft Jesu auf dessen Einladung, sich bedürftiger Menschen anzunehmen. Betreut wird der Schlafsaal von den Missionarinnen der Nächstenliebe. Die Mutter Teresa-Schwestern unterhalten im Vatikan bereits ein Aufnahmezentrum mit rund 50 Schlafplätzen für obdachlose Frauen.

Zurück nach Berlin. Vergessen wir bei allem guten und richtigen Engagement für die Flüchtlinge die Obdachlosen nicht! Vielleicht kaufen wir mal eine der Obdachlosenzeitungen (Motz oder Straßenfeger), die uns in der S-Bahn angeboten werden. Die sind manchmal gar nicht schlecht.

(Josef Bordat)

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