Verantwortlich leben, solidarisch handeln

4. Dezember 2015


Berliner Kolpingsfamilien gedenken des Seligen Adolph Kolping in einem Pontifikalamt

Der Mann hat – liturgisch besehen – ein wenig Pech. Die Rede ist von Adolph Kolping, dessen Geburtstag (8. Dezember) ebenso in die Adventszeit fällt (zudem noch auf einen ganz besonderen Feiertag) wie sein Todestag (4. Dezember), der in der katholischen Frömmigkeit als traditionsreiches Barbaragedenken schon fest besetzt ist (die Sache mit dem Zweig und so).

Da müssen schon besondere Daten her, um Adolph Kolping ganz nach oben zu heben, ins liturgische Bewusstsein der Kirche. So wie 2013, als am 8. Dezember seines 200. Geburtstags gedacht wurde, so wie auch in diesem Jahr, in dem am 4. Dezember (also heute) Kolpings 150. Todestag ist.

Aus diesem Anlass feiert Erzbischof Heiner Koch um 18.00 Uhr in der Hedwigskathedrale ein Pontifikalamt mit den Berliner Kolpingsfamilien, das unter dem Leitwort steht „Verantwortlich leben, solidarisch handeln“. Im Erzbistum Berlin gibt es 53 Kolpingsfamilien mit ca. 1.300 Mitgliedern.

Zugleich ist heute die letzte Chance, die Ausstellung „Kolping verbindet“ im benachbarten Kathedralforum zu besuchen und den „Gesellenvater“ näher kennenzulernen, der sich im 19. Jahrhundert insbesondere mit der sozialen Frage auseinandergesetzt hat. Er wurde 1991 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.

(Josef Bordat)

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