Vorweihnachtsfreude, ganz tiefe

20. Dezember 2015


Ichweiß, ichweiß – Geschenke erst am Fünfundzwanzigsten. Gut, an Heilig Abend (ab 18 Uhr) ist auch in Ordnung. Einige Geschenke haben mich aber bereits vor einigen Tagen erreicht und ich konnte einfach nicht widerstehen. Also habe ich sie ausgepackt, mich an ihnen gefreut und zu lesen, zu essen und zu trinken begonnen.

Das gibt mir die Gelegenheit, mich bei allen Menschen, die sich in diesen Tagen bei meiner Frau und mir auf eine so liebe, gute, nette, schöne und kreative Weise gemeldet haben, ganz herzlich zu bedanken! Ihr seid wunderbar!

Ich möchte drei Geschenke besonders erwähnen, weil sie mich wirklich tief bewegt haben.

Zum einen ist da ein befreundetes Ehepaar aus Norddeutschland. Sie verfolgen mein Blog seit einigen Jahren und melden sich gelegentlich zu einzelnen Beiträgen zu Wort. Nun erhielten meine Frau und ich ein Paket – randvoll mit selbstgebackenen Plätzchen. Lecker, wirklich lecker!

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Aus dem Süden des Landes erreichte uns ein riesiges Paket. Selbstgemachte und gut ausgewählte Köstlichkeiten Badens. Nicht nur eine rührende Geste, sondern auch Werbung für eine – wie es scheint – besonders schöne Region mit unnachahmlichen Menschen. Danke!

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Gleich aus der Nachbarschaft erhielt ich ein Geschenk, das mich wirklich von den Socken gehauen hat. Nicht nur ein interessantes Buch, sondern auch original-orginelle Las Casas- und Bordat-Kekse.

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Die von einem Hannoveraner Mehlspeisenfabrikanten inspirierte Idee passt dabei so gut in die Zeit: 2016 ist es zehn Jahre her, dass ich die Arbeit an meiner Dissertation zu Las Casas beendet und meine Promotion abgeschlossen habe (auf diesem Weg herzliche Grüße an meine Betreuer Thomas Gil und Hans Poser!) und 2016 ist das 300. Todesjahr des Philosophen Leibniz (Sie wissen schon: der, von dem es auch Kekse gibt). Also: Eine runde Sache, diese kleinen, gezackten Dinger.

Das allerallerschönste Geschenk erhielt ich jedoch von meiner inzwischen siebenjährigen Nichte, meiner Patentochter. Sie hatte über ihre Mutter von meinen momentanen Schwierigkeiten erfahren und mir mit ihrer kindlichen Unschuld den vielleicht ultimativen Tipp gegeben, wie man als Publizist eben jenen Schwierigkeiten entgehen kann: „Tio, por que no escribes tus mensajes de paz solo para los buenos, para que los malos no te molesten mas?!“ Unschlagbar.

Vielen Dank – many thanks – muchisimas gracias! Auch allen, die sich hier jetzt nicht wiedererkennen, die mir mit ihren Grüßen und Geschenken aber dennoch eine große Freude bereitet haben!

(Josef Bordat)

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