Ein Rheinisch-Katholischer in Berlin

7. Februar 2016


Ein kleiner Auszug aus der Büttenrede Ein Rheinisch-Katholischer in Berlin für Radio Horeb.

„Naja, jedenfalls – wir waren bei Berlin. Hier kam ja auch das neue Gotteslob später als woanders. Dafür sind da aber auch einige interessante Lieder drin. Dieses Weihnachtslied zum Beispiel, dieses ganz berühmte, das steht da auch drin. Das mit Hagebaumarkt freut sich. Ne, Quatsch: Bauhaus hat Spaß. Nein, Halt: Praktiker jubelt. Ach, nein, richtig: OBI lacht. – Und dann dieses schöne Lied, wo für Reiseveranstalter, Dokumentenzustelldienste und belgische Hafenstädte geworben wird, dieses fructum ventris tui, nobis post hoc exsilium ostende. Sie haben es erkannt: Salve, Regina. Eine große deutsche Versicherungsgruppe wird darin auch erwähnt: Eia, ergo, advocata nostra. – Oder: Fußballhymnen. Die Hymne für Frankfurter Fußballfreunde. Nummer 487. Er lasse uns Geschwister sein, der Eintracht uns erfreun. Schön finde ich auch das Lied, wo sich ranghohe FIFA-Funktionäre beim DFB bedanken. Nummer 451 ist das: Weil Du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen. – Ja, das einzige, was die FIFA von der Mafia unterscheidet: die Mafia legt Wert auf Ehre.“

Mehr gibt es am Faschingsdienstag um 14 Uhr in der Pannensendung – Immer schön locker bleiben…, die große katholische Karnevalsshow auf Radio Horeb. Viel Vergnügen!

(Josef Bordat)

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