Berichtigung eines Fehlers

30. April 2016


In dem Artikel Katharina von Siena. Und andere Frauen in der Kirche ist mir ein Fehler unterlaufen. Darauf hat mich ein aufmerksamer Leser hingewiesen – vielen Dank dafür!

Ich schrieb: „Frauen besetzen in Generalvikariaten und Ordinariaten deutscher Diözesen nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz (2015) etwa 13 Prozent der höheren Leitungspositionen und 19 Prozent der Stellen auf der mittleren Leitungsebene. Somit ist etwa ein Drittel der mit Leitungsaufgaben verbundenen Positionen in der Kirchenverwaltung von Frauen besetzt.“ Dieser Schluss ist falsch. Unter der Annahme, dass es genauso viele höhere wie mittlere Leitungspositionen gibt, betrüge der Anteil an den mit Leitungsaufgaben verbundenen Positionen nämlich nicht „etwa ein Drittel“, sondern ungefähr ein Sechstel. Er liegt also in Wahrheit nur halb so hoch wie angegeben.

Damit ist auch meine Einschätzung falsch, die Katholische Kirche in Deutschland habe die Frauenquote von 30 Prozent „längst erreicht bzw. übertroffen“. Das ist nicht der Fall. Wohl aber strebt sie nach eigener Auskunft an, diesen Anteil möglichst bald zu erreichen – und dies auch ohne formale Quotierung.

Ich bitte Sie, die fehlerhafte Darstellung zu entschuldigen!

(Josef Bordat)

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