Warum ich nicht zum Marsch für das Leben gehe

13. September 2016


Weil ich nicht in Berlin bin. Deshalb. Wäre ich vor Ort, ginge ich – wie in den letzten Jahren – selbstverständlich mit, weil ich es wichtig finde, für das Leben zu demonstrieren, also zu zeigen, dass jeder Mensch – geboren oder nicht, behindert oder nicht, Deutscher oder nicht – ein Recht auf Leben hat und dass dieses Lebensrecht den zentralen Aspekt seiner absoluten Würde ausmacht, deren Achtung an keiner Stelle, in keiner Lage und aus keinem noch so verführerischen Grund relativiert werden darf.

Ich danke allen, die am Samstag in Berlin ein Zeichen setzen für die Unbedingtheit des menschlichen Lebens und die Unantastbarkeit der Würde des Menschen. Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr wieder dabeisein kann.

(Josef Bordat)

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