Die Kirche und der Lebensmarsch

17. September 2016


Erfreulich, dass in diesem Jahr der Berliner Erzbischof Dr. Heiner Koch am Marsch für das Leben teilnimmt (im letzten Jahr war er aus gutem Grund verhindert – parallel fand seine Amtseinführung statt). Weiterhin hingen die Ankündigungsplakate in den meisten Berliner Pfarrgemeinden aus.

Weniger erfreulich, dass die evangelische Kirche in Berlin einem ethischen Subjektivismus folgt, der unter dem Begriff der Gewissensfreiheit den Unterschied von tolerieren und respektieren verwischt, die Möglichkeit eines irrenden Gewissens übersieht und damit im Ergebnis auch objektiv falsche Handlungen unterstützt (etwa solche, deren Absicht und Zweck es ganz allein ist, einen ungeborenen Menschen zu töten).

Auch hierzu gibt es im kommenden Reformationsgedenkjahr sicherlich Gesprächsbedarf.

(Josef Bordat)

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