Leibniz

14. November 2016


Heute jährt sich der Todestag des Philosophen, Mathematikers, Ingenieurs, Diplomaten, Juristen und Theologen Gottfried Wilhelm Leibniz zum 300. Mal. Morgen Abend darf ich im Radio Horeb über Leibniz sprechen – in der Credo-Sendung um 20:30 Uhr. Es geht nicht nur um die Theodizee (wie im Programm angekündigt), sondern um eine Betrachtung Leibnizens als christlichen Denker, dem es auf der Basis einer spannenden Metaphysik sehr um die Reunion der Konfessionen nach dem Dreißigjährigen Krieg ging, also um die Ökumene.

Ich werde eingangs des Gesprächs, das sich an den Vortrag anschließt, gefragt, wie ich denn persönlich zu Leibniz stehe. Meine Antwort darauf: „Leibniz fasziniert mich. Mich fasziniert, wie er denkt, wie er immer wieder entlegene Dinge konstruktiv zusammenführt und darüber erstaunliche Entdeckungen macht, auf die wir heute aufbauen. Dass hier im Raum Licht brennt, hängt u.a. damit zusammen, dass wir Differenzial- und Integralrechnung haben (also: Leibniz). Dass dieses Gespräch aufgezeichnet und dann im Internet ausgestrahlt werden kann, verdanken wir u.a. dem Binärcode (wieder: Leibniz)“.

Lassen Sie sich entführen in die Gedankenwelt des letzten Universalgelehrten, bei dem die Charakterisierung Genie mal nicht vermessen ist. Morgen Abend, 20:30 Uhr, im Radio Horeb.

(Josef Bordat)

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