Parrhesia

13. Dezember 2016


In der heutigen Ausgabe der Tagespost erscheint mein Essay zur Parrhesia, zum „Freimut“. Wir brauchen Parrhesia innerhalb und außerhalb der Kirche. Es braucht heute vielleicht mehr denn je den Mut zur Klarheit. Sie sei die „Höflichkeit des Philosophen“, wie der spanische Kulturphilosoph José Ortega y Gasset einmal meinte – durchaus übertragbar auf Politiker, Publizisten und Kirchenleute.

Ich würde noch weitergehen und auch Offenheit und Ehrlichkeit als Ausdrucksformen der „Höflichkeit des Philosophen“ begreifen. In euphemistischen Floskeln um den heißen Brei herum zu reden, das wäre demnach zunächst einmal eines: unhöflich. Ich hoffe, ich werde diesem Anspruch an die „Höflichkeit des Philosophen“ zumindest ab und an gerecht. Vielleicht ja schon im Parrhesia-Artikel in der Tagespost.

(Josef Bordat)

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