Berlin, Breitscheidplatz

19. Dezember 2016


Schockierender, verstörender und trauriger kann die letzte Arbeitwoche vor dem Weihnachtsfest wohl kaum beginnen als so: Bei einem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche im Herzen Berlins sterben neun Personen, viele sind verletzt.

Das Umfunktionieren von Verkehrsmitteln zu Angriffswaffen, das am 11. September 2001 in New York begann, hat wieder einmal einen schrecklichen Terrorakt ermöglicht – zumindest deutet alles darauf hin, dass es ein solcher war.

In Schock und Trauer, in tiefer Verbundenheit mit den Opfern und ihren Angehörigen, in der Hoffnung auf rasche Klärung aller Umstände durch die Behörden hilft mir zur Stunde die Gewissheit, dass uns gerade Weihnachten eines lehrt: Hass und Gewalt haben nicht das letzte Wort.

(Josef Bordat)

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