Im Gebet für Berlin

20. Dezember 2016


Überall auf der Welt sind viele Menschen zur Stunde in Gedanken und im Gebet bei den Opfern des Anschlags.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, erklärte zu der Gewalttat: „Die Nachrichten aus Berlin haben mich tief erschüttert. Die Gewalt auf dem Weihnachtsmarkt ist das Gegenteil dessen, was die Besucher wollten. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Toten und Verletzten. Für alle werde ich beten. In dieser schweren Stunde für die Stadt Berlin und unser Land gilt es, dass wir als Gesellschaft zusammenstehen und zusammenhalten.“

Der Vorsitzende des Ökumenischen Rats Berlin-Brandenburg, Archimandrit Emmanuel Sfiatkos (Griechisch-Orthodoxe Kirche), mahnt zur Besonnenheit: „Wir wollen nicht mit Wut und Hass auf diesen Anschlag reagieren, sondern wir wollen besonnen und ruhig sein und den Opfern und ihren Angehörigen beistehen. Ihnen gilt unsere ganze Anteilnahme. Wir werden ihnen im Gebet nahe sein.“

Beten kann man allein, beten kann man gemeinsam. Der Erzbischof von Berlin, Dr. Heiner Koch, lädt zum gemeinsamen Gebet für die Opfer und ihre Angehörigen ein – heute um 12 Uhr in St. Hedwig.

(Josef Bordat)

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