Kein Denkmal für Ho Chi Minh im Donaupark!

22. Februar 2017


Über den Bundesverband der vietnamesischen Flüchtlinge in der Bundesrepublik Deutschland erfuhr ich, dass im Wiener Donaupark die Errichtung eines Denkmals für den kommunistischen Diktator Ho Chi Minh geplant ist, finanziert von einer regimetreuen vietnamesischen Organisation in Österreich und befürwortet von der österreichischen Botschaft in Vietnam.

Ein solches Denkmal wäre ein Schlag ins Gesicht von Millionen Vietnamesen, die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft waren und sind. Menschen, die gefangen genommen, gefoltert und hingerichtet wurden. Menschen, die fliehen mussten, weil man ihnen alles genommen hatte, was es braucht, um menschenwürdig zu leben. Menschen, die sich – damals wie heute – für Freiheit und Demokratie starkmachen – als Priester, als Mönche, als Blogger, als Journalisten, als Autoren, als Künstler, als Juristen.

Zeigen Sie den Verantwortlichen in Wien mit Ihrer Unterschrift, dass Sie in einer der schönsten und beliebtesten Städte Europas, in die viele Menschen aus aller Welt reisen, weil sie (im Gegensatz zu den Vietnamesen) die Freiheit und die Mittel dazu haben, keine Huldigung eines Diktators wünschen, der ein Volk in Unfreiheit und Armut gestürzt hat!

Es braucht Mahnmale angesichts von überwundenen Diktaturen, ja, aber keine Denkmäler für Diktatoren, deren Verbrechen bis heute viele Menschen ihrer Würde, ihrer Freiheit und ihres Lebens berauben. Unterschreiben Sie hier.

(Josef Bordat)

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