Schlachtfeld Bremen

12. März 2017


Nach mordenden Computerprogrammen und irgendwelchen Katastrophenszenarien nun ein Irrer, der einen PKW zur Tötungsmaschine umgebaut hat und sich am Abschlachten junger Männer im Straßenverkehr ergötzt. Gleichzeitig steht er treu zu seiner querschnittsgelähmten Lebenspartnerin und hat Eltern, die ihn bedingungslos unterstützen – und damit unbewusst zu immer neuen Gräueltaten anstiften.

Kann es im Bremer Tatort nicht mal ganz normal zugehen? Frau betrügt Mann. Mann erschießt Frau. Liebhaber ist zehn Minuten später auch tot, entpuppt sich dann als korrupter Immobilienmarkler. Betrogene Wohnungseigentümer werden verdächtigt. Ein Hausmeister erteilt im Dialekt Auskunft. Am Ende gesteht der gehörnte Ehemann konkludent den Doppelmord, indem er vom [repräsentatives Gebäude der Stadt] springen will, von Frau Lürsen aber daran gehindert wird. So etwas in der Art.

Nicht?

Naja.

Gibt Wichtigeres.

(Josef Bordat)

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