Esperanto

18. April 2017


Wie praktisch wäre es, eine Universalsprache, die eine Verständigung über alle Grenzen hinweg ermöglichte, ohne Dolmetscher, ohne Wörterbuch und ohne Missverständnisse!

Dieser Gedanke ist die Basis aller Ansätze zur Entwicklung von Kunstsprachen. Die bekannteste ist sicherlich das Esperanto, eine Kombination des Vokabulars romanischer und germanischer Sprachen mit einfacher grammatikalischer Struktur.

Heute vor 95 Jahren forderten Delegierte aus 28 Ländern auf der ersten internationalen Esperanto-Konferenz, die Kunstsprache an Schulen zu unterrichten, um das Zusammenwachsen Europas zu befördern. Das war in den 1920er Jahren nach den Erfahrungen des Ersten Weltkriegs sicher bitter nötig.

Und heute? Englisch? Wir werden uns nach dem Brexit wohl auf die Suche nach einer neuen verbindenden Sprache machen müssen. Latein böte sich an.

(Josef Bordat)

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