Verbrauchertipp: Erst denken, dann schimpfen

23. April 2017


Auch, wenn viele Menschen es erkennen und es für diese Menschen langweilig ist – ganz kurz:

Wenn ich sage, der Umgang von A mit B und B mit A zum Zeitpunkt T1 erinnert mich an den Umgang von A mit B und B mit A zum Zeitpunkt T2, dann vergleiche ich nicht A mit B, auch nicht A bzw. B zum Zeit T1 mit A bzw. B zum Zeitpunkt T2, sondern das Verhältnis von A und B zum Zeitpunkt T1 mit dem Verhältnis von A und B zum Zeitpunkt T2.

Das nicht zu verstehen, ist nicht weiter tragisch. Tragisch ist es auch nicht, auf der Basis von Unverständnis beleidigend zu werden. Ist bloß unnötig.

Deshalb – Wort zum Sonntag: Erst denken, dann schimpfen.

(Josef Bordat)

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