Blick in den Südsudan

1. Juni 2017


Papst Franziskus wird in diesem Jahr nicht in den Südsudan reisen, hält aber am Plan eines Besuchs in dem von Bürgerkrieg und Armut gebeutelten jüngsten Staat der Erde fest. Das berichtet Radio Vatikan. Es wäre in der Tat sehr wichtig, wenn der Heilige Vater möglichst bald mit einer solchen Reise die Aufmerksamkeit der Medien auf dieses Land zöge.

Vor einigen Wochen hatte ich die Gelegenheit, im Rahmen einer kurzen Reportage für die Kirchenzeitung „Tag des Herrn“ den Comboni-Missionar Gregor Schmidt kennenzulernen, der seit 2011 im Südsudan wirkt – als Pfarrer und Schuldirektor.

Über seine eindrucksvolle Pionierarbeit berichtete Pater Gregor in der Liebfrauen-Schule (Berlin-Westend) vor den Schülerinnen und Schülern der oberen Klassenstufen. Mit großer Gelassenheit erzählte er von ethnischen Konflikten, von Blutrache und dem Versagen staatlicher Institutionen, von Zerstörung und Vertreibung.

Pater Gregor bleibt noch einige Wochen in Berlin und feiert die Eucharistie in verschiedenen Gemeinden: am 25. Juni um 11.00 Uhr in Mater Dolorosa (Steglitz), Kurfürstenstraße 59, 12249 Berlin; am 28. Juni um 9.00 Uhr in Vom Guten Hirten (Marienfelde), Malteserstraße 171, 12277 Berlin; am 29. Juni um 18.30 Uhr in St. Michael (Kreuzberg), Waldemarstraße 8-10, 10999 Berlin und am 2. Juli um 9.30 Uhr in St. Marien Liebfrauen (Kreuzberg), Wrangelstraße 50/51, 10997 Berlin.

(Josef Bordat)

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