Ökumenisches Glaubenszeugnis

25. Juni 2017


Vor sechs Jahren wurden Johannes Prassek, Eduard Müller und Hermann Lange seliggesprochen – auch Karl-Friedrich Stellbrink gilt das ehrende Gedenken

Am 10. November 1943 wurden die katholischen Kapläne Johannes Prassek, Eduard Müller und Hermann Lange zusammen mit dem evangelischen Pastor Karl-Friedrich Stellbrink wegen Widerstands gegen den Nationalsozialismus im Hamburger Gefängnis am Holstenglacis hingerichtet.

Sie hatten öffentlich und bei den ihnen anvertrauten Gläubigen gegen die Verbrechen der Nazis Stellung bezogen. Im Jargon des Regimes hieß dieses mutige Engagement „Zersetzung der Wehrkraft, Rundfunkverbrechen, landesverräterische Feindbegünstigung und Verstoß gegen das Heimtückegesetz“.

Am 25. Juni 2011 wurden die katholischen Kapläne seliggesprochen, das ehrende Gedenken gilt weiter allen vier Lübecker Märtyrern.

(Josef Bordat)

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