Zwischen Wohlfahrtsförderung und Wagenburgmentalität

18. Juli 2017


Andreas Püttmann stellt die Katholische Kirche in Deutschland vor – engagiert, ehrlich, streitbar

Der Politologe Andreas Püttmann hat sich publizistisch in den letzten Jahren insbesondere als Religionssoziologe einen Namen gemacht. Seine Analyse zur sozialethischen Bedeutung des religiösen Glaubens in einem immer stärker säkularisierten Umfeld („Gesellschaft ohne Gott. Risiken und Nebenwirkungen der Entchristlichung Deutschlands“, 2010) fand große Beachtung. Zuletzt brachte Püttmann seine Thesen in einen hochinteressanten Diskurs mit dem renommierten Religionssoziologen Hans Joas ein („Führt Säkularisierung zum Moralverfall? Eine Antwort auf Hans Joas“, 2013). Nun legt der Publizist, der regelmäßig im Domradio und auf Katholisch.de kommentiert, eine Art Leistungsbilanz der Katholischen Kirche in Deutschland vor: „Wie katholisch ist Deutschland… und was hat es davon?“, erschienen im Bonifatius-Verlag. Ich habe sein neues Buch für die Tagespost rezensiert.

(Josef Bordat)

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