Mit Licht und Gebet gegen Gewalt und Terror

17. Dezember 2017


Am Berliner Breitscheidplatz wird in diesen Tagen der zwölf Toten des Terroranschlags vom 19. Dezember 2016 gedacht.

Zunächst findet heute um 13.00 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche der Empfang des Friedenslicht von Bethlehem mit ökumenischem Gottesdienst statt. Mehr als 500 Pfadfinderinnen und Pfadfinder bringen das Licht in die Kirche.

Die Gedächtniskirche wurde von den Pfadfinderverbänden als Ort für die Übergabe des Lichtes ausgewählt, um kurz vor dem Jahrestag des Anschlags auf dem Breitscheidplatz ein Zeichen gegen Terror und Gewalt zu setzen.

So wird das Licht bei den Gedenkandachten und -veranstaltungen, die dann am 19. Dezember den ganzen Tag über stattfinden, als Quelle aller Kerzenflammen dienen, auch bei der Lichterkette am Abend.

Das Friedenslicht bleibt bis zum Ende der Weihnachtszeit in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Es wird dort in einer Leuchte an einem zentralen Ort brennen. An der Flamme kann jeder eine Kerze entzünden und das Licht auf diese Weise an andere Menschen weitergeben – beispielsweise in Kirchengemeinden oder Schulen.

(Josef Bordat)

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