Für die Zeitschrift „Ad Fontes“ (Ausgabe 1/2018) hat Pfarrer Klaus Mass mein Buch Von Ablasshandel bis Zölibat. Das „Sündenregister“ der Katholischen Kirche rezensiert.

Er stellt fest:

„Das schlechteste, was man über das neue Buch von Josef Bordat sagen kann, ist, dass dessen Titel leider auf die völlig falsche Spur führt. Es geht dem Autor im Wesentlichen nicht um eine Apologie des katholischen Glaubens, sondern um dessen Darstellung in kleinen Miniaturen. Was entstanden ist, ist so etwas wie ein ABC des Katholizismus. Bordat, der als Jobo seit Jahren den Versuch eines katholischen Bloggers lebt, geht es darum einer oft religiös ungebildeten und schnelllebigen Kundschaft etwas Tiefergreifendes über den christlichen Glauben und dessen Weltsicht zu vermitteln. Die vielfältigen Querverweise innerhalb der einzelnen Artikel, als auch die Angaben zur weiterführenden Literatur ermöglichen dem Leser etwas von der Dynamik des digitalen Mediums mit in den klassischen Lesegenuss hinüberzunehmen.

Jeder Leser wird sich sicherlich noch den einen oder anderen Artikel hinzuwünschen und die Argumentation des Autors insbesondere aus altkatholischer Perspektive auch nicht immer als erschöpfend empfinden, und dennoch liegt hier ein Buch vor, dass man jedem Suchenden in die Hand drücken kann. Ein Werk, welches Argumente bietet und zugleich zur weiteren Diskussion anregt.“

Eine interessante Besprechung, wie ich finde, die in einigen Punkten doch etwas von dem abweicht, was bisherige Rezensenten schrieben, etwa Pfarrer Peter van Briel.

(Josef Bordat)

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