Die Sternsinger gehen um

3. Januar 2014


An diesem Wochenende besuchen die Sternsinger in ganz Deutschland Häuser und Wohnungen, Altenheime und Krankenstationen. Verkleidet als Caspar, Melchior und Balthasar bringen Kinder und Jugendliche den Segen C+M+B zu den Menschen: Christus mansionem benedicat („Christus segne dieses Haus“).

Träger der bundesweiten Aktion ist das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Das Hilfswerk, für das die Sternsinger sammeln, zählt zu den effizientes in Deutschland; die Verwaltung der Einrichtung verbraucht weniger als 6 Cent pro Spendeneuro. Das Geld kommt also an. In diesem Jahr insbesondere bei Flüchtlingskindern in Malawi.

Gottesdienst

Dass die Sternsinger selbst unter dem Segen Gottes gehen und Spenden sammeln im Geiste einer Kirche an der Seite der Armen, dazu finden zur Eröffnung der Aktion Aussendungsgottesdienste statt. In der Erzdiözese Berlin trafen sich die Sternsingergruppen in der Sankt Matthias-Kirche am Winterfeldplatz.

Katechese

In seiner Katechese verdeutlichte Kardinal Woelki den Unterschied von freiwilliger Reise und erzwungener Flucht am Beispiel der Heiligen Drei Könige und der Heiligen Familie: Während jene der Forscherdrang zur Migration treibt, ist diese unter Gefahr für Leib und Leben auf der Flucht.

Segen

Während des Aussendungsgottesdienstes wurde die Kreide gesegnet, mit der die Sternsinger ihr Segenszeichen „20*C+M+B+14“ an Häuserwände und Türpfosten schreiben.

Kreide-2

Schließlich verteilte Kardinal Woelki die gesegnete Kreide an die Sternsingergruppen, die nach dem Gottesdienst noch mehr über die Hintergründe und den Zweck der diesjährigen Aktion erfuhren.

(Josef Bordat)