Christkönigssonntag

26. November 2017


Heute steht das Bekenntnis der Kirche zu Christus als König und Richter im Zentrum der Liturgie.

Das ist kein Bruch mit dem Christus der Bergpredigt, der Sanftmut und Friedfertigkeit predigt, der vor unüberlegtem Urteil warnt, kein Widerspruch zum Gekreuzigten, dem Opfer der Könige und Richter Seiner Zeit.

Denn Christus begründet einen ganz anderen Typus von Herrschaft und eine ganz andere Art von Reich, in dem die Ohnmacht der Liebe bestimmt, wer an welcher Stelle steht. In diesem Reich richtet sich jeder selbst.

Nicht Geld, Bildung, Herkunft, Religionszugehörigkeit, Geschlecht oder Hautfarbe, sondern der Umgang mit dem Anderen ist dabei das entscheidende Merkmal.

(Josef Bordat)

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