Alveda Kings Traum

10. November 2017


I have a dream. – Martin Luther King träumte von einer Gesellschaft ohne Rassismus. Seine Nichte Alveda träumt von einer Welt ohne Abtreibung.

Bei einer Veranstaltung in London aus Anlass des 50. Jahrestages der Legalisierung von Abtreibungen in Großbritannien, zu der Lebensschutzorganisationen eingeladen hatten, hob sie nach Angaben von idea die strukturelle Parallele von Rassismus und Abtreibung hervor. Die Ungeborenen von heute seien die Schwarzen von gestern, sagte Alveda King.

Für Alveda King sind daher die Lebensrechtler die neue „Bürgerrechtsbewegung“. Welchen Sinn hätten die Bürgerrechte, „wenn wir einer Person das Recht auf Leben verweigern“, fragt die engagierte Abtreibungsgegnerin.

In der Tat: Das Recht auf Leben ist das elementarste Menschenrecht, das allen anderen Rechten im Rücken steht. Kein Mensch kann in Freiheit, Sicherheit, Wohlstand leben, ohne überhaupt zu leben. Vielleicht kehrt diese Einsicht irgendwann ins allgemeine Bewusstsein zurück. Ich habe diesen Traum.

(Josef Bordat)

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